"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}

Dienstag, 29. November 2016

[Neu im Regal] Ein Trio gegen die Novembertristesse

Dass ich es mir keinesfalls entgehen lassen kann, wenn Ally Taylor alias Anne Freytag mit ihrem ersten Roman einer neuen lebhaften Reihe, die sie gemeinsam mit Carrie Price alias Adriana Popescu zum Leben erweckt, aufwartet, versteht sich von selbst, nicht wahr? Daher konnte ich den goldgelb strahlenden Teil New York Diaries  Claire natürlich nicht stehen lassen, als er mich im hiesigen Buchgeschäft geradezu hypnotisierend anlachte. WOOHOO, NEW YORK, ICH KOMME!!! 

Darüber hinaus bahnte sich die (fiktive) Biografie von Erika Mustermann ihren Weg zu mir. Ein herzliches Dankeschön an Eden Books für diese Überraschung im Postkasten. Schließlich hatte doch "die Erika von nebenan" Geburtstag und nicht ich. Aber so kann es gehen. 

Und da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, freue ich mich obendrein über das liebevoll gepackte Paket, auch Herzensbag genannt, das ich im Rahmen der Herzenstage, die Bücherwürmern daheim rund um die Frankfurter Buchmesse ein Lächeln ins Gesicht zauberten, tatsächlich gewonnen habe. Überschwängliche Leserfreude auf ganzer Linie, glaubt es mir! Vielen Dank an all die Mitwirkenden. Ihr bekommt das Prädikat "Liebenswert!" verliehen, keine Frage. 
P.S.: Bin aus verschiedenen Gründen augenblicklich großer Fan der beiden Stoffbeutel. Entzückend!

Mit all dieser spritzigen Lektüre ausgestattet (und mit den obligatorischen Weihnachtsmelodien im Ohr) steuere ich nun also bester Dinge dem Dezember entgegen. Ganz ähnlich ergeht es euch hoffentlich auch.


Dienstag, 22. November 2016

[Rezension] {♫♫} Immer noch Mensch (Tim Bendzko)

Tim Bendzko: Immer noch Mensch 

Ohne Übertreibung kann ich sagen, dass ich seltenst der Veröffentlichung eines Musikalbums derartig entgegengefiebert habe wie der von Immer noch Mensch. Nachdem Tim Bendzkos ersten beiden Alben, Wenn Worte meine Sprache wären und Am seidenen Faden, mit Leichtigkeit die meistgehörtesten meiner Sammlung sind, konnte ich diesen musikalischen Nachschub in Form der signierten Special Edition (die, nebenbei gesagt, doch wahrlich hübsch daherkommt) daher kaum bis gar nicht erwarten...

Was kann ich sagen? Nun, ich hätte nicht gedacht, dass mich dieses Album auf Anhieb vielleicht sogar noch ein bisschen mehr in den Bann würde ziehen können als seine Vorgänger. (So ziemlich ein Ding der Unmöglichkeit!) Das über eineinhalb Jahre lange Warten nach dem vorerst letzten Konzertbesuch hat sich definitiv gelohnt. 

Ich weiß gar nicht so recht, was mich am meisten beeindruckt? Aber für mich als ultimativer Fan von Sprache und Wortmalereien und ambitionierter Gedankenjongleur ganz vorn mit von der Partie ist zweifellos die für meinen Geschmack geniale Kombination der aussagekräftigen Texte mit Melodien, die unter die Haut gehen. 

P.S.: Nicht oft hatte ich bereits im Vorfeld einer Tour einer derartig klare Überzeugung davon, wie wunderbar die Interpretationen auf der Bühne wirken werden...


~ Rezension ~

Ein Resonanzkörper menschlicher Empfindungen

Es gibt Musik, die sich gern hören lässt. Und es gibt Musik, die wir fühlen — durch und durch und bei jedem Hören aufs Neue und ein wenig mehr. Zu zweiter Gruppe gehört Immer noch Mensch. Ein Album, das eine Auswahl an Liedern vereint, die Tim Bendzko als Singer/Songwriter und Produzent selbst als Pralinen bezeichnet und den Hörern dementsprechend kredenzt. Beinahe scheint es, als bringe Beste Version, so der erste Titel auf dem Album, das mögliche Resümee zum Gesamtwerk bereits ausdrucksstark auf den Punkt. 

Tim Bendzkos drittes Album Immer noch Mensch steckt voller unaufdringlicher Aufrichtigkeit und emotionalem Mehrwert. Es schlägt Saiten an, von denen sich du und ich angesprochen, verstanden und beflügelt fühlen.

Eine Stärke Tim Bendzkos ist es seit jeher, seinen Stücken eine vom ersten Ton an verständliche, aber dennoch tiefenwirksame Bedeutung zu geben. Dieses Vermögen verfeinert er auf Immer noch Mensch. Präzise Eloquenz, die hohe Intensität an gefühlsbetonten Werten und lebensechte Dynamik charakterisieren das Album. Teils gerade heraus, zeitweise clever zwischen den Zeilen verpackt spiegeln die Texte ein einnehmendes Kaleidoskop nur allzu menschlicher Befindlichkeiten, Einsichten und Möglichkeiten wider.

Die einen mögen die deutliche Nachdenklichkeit des Albums vielleicht als durchaus schwermütig einstufen. Ich hingegen empfinde die aufgefächerte Analytik und Beobachtungsgabe vielmehr als absolut auf den Kopf getroffenen Nagel. 

Ob angegraute Melancholie oder wabernder Weltschmerz, ob offensive Zuversicht oder beharrliche Leichtfüßigkeit — jedes einzelne Lied gleicht gewissermaßen einer Offenbarung, deren Identifikationspotenzial (mich) sehr berührt. Die Harmonie zwischen den mit großem Wahrheitsgehalt ausstaffierten Textzeilen und deren musikalischer Untermalung ist mehr als nur gelungen. Eine Liebe zum Detail, die beim Hören spürbar wird. Ganz ehrlich: Für mich persönlich gibt es nur sehr, sehr wenige Künstler, die es schaffen, mich in diesem großartigen Umfang mit ihrer Musik zu begeistern.

Leise, authentische Töne, die laut nachhallen, einfühlsame Reflexion und munterer Enthusiasmus für ein Leben mit all seinen Etappen machen die Mischung aus, mit der Tim Bendzko "Lebensweisheiten" teilt, ohne dabei aufgesetzt zu wirken. Im Gegenteil. Mit Zeilen wie Kann man das noch reparieren?, Was du jetzt bräuchtest, ist'n bisschen Phantasie und der Schleier fällt und Ich sing' nicht für den Applaus, gehört zu werden, reicht mir aus spricht der Berliner vermutlich tausenden Menschen aus der Seele. Denn bei all dem Tohuwabohu, das uns täglich umgibt, ist und bleibt es essentiell (wenngleich nicht immer einfach) sich selbst treu zu bleiben.

Immer noch Mensch ist viel mehr als eine gekonnt arrangierte Zusammenstellung von 11 Liedern mit Charakter, die in einem Keller auf dem Land eingespielt worden sind. Es ist Sprachrohr, Katalysator und Spiegelbild in einem und vom Feinsten!

FZIT: Glaubwürdig. Menschlich. Zeitlos.


Dienstag, 15. November 2016

[Rezension] Außergewöhnlich verliebt (Sarah Saxx)

Sarah Saxx: Außergewöhnlich verliebt 

Im Oktober 2016 veröffentlichte die österreichische Autorin Sarah Saxx einen weiteren Teil ihrer stetig wachsenden Reihe der Greenwater Hill Love Storys

Sollte hier der Titel, Außergewöhnlich verliebt, bereits ein Fingerzeig dafür sein, dass dieser Roman in anderen Bahnen verlaufen würde als vermutet? Würde das Überraschungsmoment auf die Überholspur ausscheren und uns Leser staunend zurücklassen?

Danke vielmals, liebe Sarah, für das Zusenden eines Rezensionsexemplars in Form eines E-Books.

Cover: Sarah Saxx


~ Rezension ~

Harte Schale, weicher Kern?

Dass sich die toughe Automechanikerin Sam und der gutherzige Tierarzt Ted ausgerechnet aufgrund einer Autopanne das erste Mal über den Weg laufen, ist wohl eine Fügung des Schicksals. Denn so verschieden beide sein mögen, irgendwie sind sie sofort auf einer sehr besonderen Wellenlänge. Wenn es allerdings nach Sam geht, soll dies auch das letzte Aufeinandertreffen mit Ted gewesen sein. Denn mit einem Mal fürchtet sie, dass ihr größtes Geheimnis ans Licht kommen könnte und genau das sie ihre hart erkämpfte Freiheit kosten würde. Sie muss die Notbremse ziehen, bevor sich das Blatt wendet!

In ihrer neusten Greenwater Hill Love Story, Außergewöhnlich verliebt, nimmt Sarah Saxx sich der Herzensangelegenheit zweier Charaktere an, die Feuer und Wasser gleichen. Ist es ihnen daher unmöglich, zu einer Einheit zu werden?

Was bereits nach den ersten Seiten dieses Romans deutlich wird, ist, dass die zwei Protagonisten zum einen zwar sehr wohl eine Schnittmenge haben, dass das potenzielle "Mehr" allerdings erst einmal gegen eine emotionale Rauheit anzukommen hat. Dies ist vor allem der bissigen Art Sams zuzuschreiben. Diese Ecken und Kanten bilden das Pendant zu Teds Freundlichkeit und machen für uns Leser den Reiz aus, die sich entwickelnden Bande zwischen den beiden zu verfolgen.

Die von der Autorin kreierten Gegensätzlichkeiten — Sehnsucht nach Geborgenheit versus antrainierter Fluchtreflex, Vertrauen kontra Misstrauen, Herz versus Vernunft — bestimmen die Handlung auf sehr prägnante Weise. Die inneren Konflikte, hemmenden Unsicherheiten und prickelnden Zuneigungen, denen Sam und Ted ausgesetzt sind, wirken glaubwürdig und sind von Sarah Saxx zudem in angenehmer Dosis mit dem einen oder anderen Klischee bedacht worden. Sie hat eben den Dreh (mit dem Schraubenschlüssel) raus! Das Repertoire reicht hierbei von eher grob geschnitzter Wortführung über raffiniert fokussiertes Freiheitsgefühl bis hin zu elektrisierender Anziehungskraft.

Für mich hat dieses Buch etwas von Zartbitterschokolade: herbe Note und dennoch ein feiner, obgleich leicht verzögerter Schmelz.

Alles hat seine Zeit und geschieht aus einem bestimmten Grund. Doch ist das Hier und Jetzt tatsächlich die Zeit für Sam und Ted? Sarah Saxx bietet ihren Lesern eine Liebesgeschichte mit einem etwas scharfkantigeren Profil, das vielleicht oder vielleicht auch nicht geschliffen werden kann.

FZIT: Resolut. Rasant. Rau.


Dienstag, 8. November 2016

[Rezension] Highschool Halloween (Sandra Pulletz)

Sandra Pulletz: Highschool Halloween 

Da Jugendliteratur eines meiner (gegenwärtig) bevorzugt gelesenen Genres ist, habe ich mich über die E-Mail von Autorin Sandra Pulletz und die damit verbundene Anfrage, ob ich vielleicht ihre neuste Kurzgeschichte lesen mag, gefreut und natürlich kurzerhand zugesagt. Mein Eindruck zu dem 35 Seiten umfassenden Werk? Nun, lest am besten selbst...

An dieser Stelle selbstverständlich noch einmal ein kürbisorange schimmerndes Dankeschön an die Autorin für die Übermittlung des E-Books!

Cover: Sandra Pulletz


~ Rezension ~

Eine schaurig-schöne Episode

Die lang herbeigesehnte Halloweennacht versetzt die Teenager an Avas Highschool in eine ganz besondere Aufregung. Denn nicht jeder darf zur exklusiven Halloweenparty in gruseliger Abgeschiedenheit kommen. Auch Ava selbst wünscht sich nichts sehnlicher, als die Einladung zur Nacht der Nächte endlich in Händen zu halten. Das allerdings aus einem vollkommen anderen Grund als all ihre Mitschüler...

Mit Highschool Halloween veröffentlicht Sandra Pulletz ihre erste Kurzgeschichte, die losgelöst von jeder Anthologie besteht und deren Worte rund um Halloween kreisen wie die Fledermäuse um die Turmspitzen auf dem Cover des Buchs. 

Aufgrund des von der Autorin gewählten Genres ist eine präzise Komprimierung von Charakter- und Kulissenbeschreibung, Handlung und Wortmalerei stilistische Grundlage des Geschehens. Jene Voraussetzung weiß Sandra Pulletz in ihrer Kurzgeschichte für sich zu kostümieren. Ohne tiefschürfende Umschweife, dafür mit den unverkennbaren Halloweenklischees und einem Hauch Magie hübsch verziert ist die Geschichte rund um Ava und ihre geheimnisvolle Mission ausstaffiert.

Die jugendlichen Figuren erfüllen ihre Rollen und fallen bisweilen fantasievoll aus selbigen. Das Setting lädt dazu ein, bei einem Blutorangenpunsch zu verweilen. Den aufgebauten Spannungsbogen und dessen Enthüllung könnte ich mir nur zu gut als Auftakt einer unterhaltsamen Jugendbuchreihe vorstellen.

Summa summarum eine Kurzgeschichte, die wohl für Halloweenfans wie gemacht ist und durchaus "Blut nach mehr lecken lässt".

FZIT: Findig. Atmosphärisch. Spritzig.


Dienstag, 1. November 2016

[Neu im Regal] Widerstand zwecklos!

Darüber, dass kürzlich folgende zwei zauberhaft viel versprechenden Bücher bei mir eingezogen sind, freue ich mich enorm! 

Als ich auf Marilu Henners Total Memory Makeover gestoßen bin, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch lesen muss. Die energiegeladene Schauspielerin, Produzentin und Autorin ist einer von weltweit 12 Menschen, von denen es bekannt ist, dass sie ein Highly Superior Autobiographical Memory (kurz: HSAM) haben. Das heißt, Marilu kann sich zurückgehend bis in ihre Kindheit in größtem Detail an jeden einzelnen Tag erinnern, den sie erlebt hat. Schlichtweg beeindruckend!

Darüber hinaus erschien am 4. Oktober bei Bloomsbury der lang herbeigesehnte zweite Streich von Jim Kay, der J.K. Rowlings Harry Potter and the Chamber of Secrets mit seinen überaus zauberhaften Illustrationen ein neues wundervolles Gewand gegeben hat. Es versteht sich doch nun völlig von selbst, dass ich DIESES MEISTERSTÜCK von Buch haben musste!!!

Und nun mache ich dann einmal auf in eine wunderbare Welt zwischen den Buchdeckeln. Wir lesen uns...


Dienstag, 25. Oktober 2016

[Neu im Regal] Auf die beste Version lohnt sich das Warten!

Huuuiii! Weshalb sich der 21. Oktober in diesem Jahr für mich angefühlt hat, als wären Weihnachten, mein Geburtstag und sämtliche Feiertage auf diesen einen Termin gefallen, hat einen ganz plausiblen Grund: die Veröffentlichung von Tim Bendzkos drittem Album Immer noch Mensch

Wer mich ein klein wenig näher kennt, weiß, dass ich großer Fan der inhaltsvollem Musik Tim Bendzkos bin. Ich liebe einfach gute Texte mit Tiefgang und raffinierte Wortspiele. Und für meinen Geschmack findet der Singer-Songwriter aus Berlin eben immer die richtigen Worte. 

Dass nun die handsignierte Special-Edition von Immer Noch Mensch inklusive Fotobuch und Poster vorbestellt werden musste, erklärt sich folglich von selbst, nicht wahr?! Hach ja, und wie hübsch sie ist. Nicht nur ihre Optik, sondern auch ihre inneren Werte sind sowas von entzückend.


Dienstag, 18. Oktober 2016

[Rezension] Geh nach Hause, Küttl (Rolf Kühne)

Rolf Kühne: Geh nach Hause, Küttl 

Nach seinem lyrischen Debüt widmet sich Rolf Kühne als nächstes der Belletristik und porträtiert auf knapp 60 Seiten einen Charakter, der sowohl Befremdlichkeit als auch Vertrautheit miteinander vereint. Ob der Autor wohl auch im neuen Genre seine Akzente setzen kann? Oder ob das Fazit eher einem "Geh nach Hause, Kühne" gleichen wird?

Ein Dankeschön an Rolf Kühne für das mir freundlicherweise zugeschickte Rezensionsexemplar!

Cover: Persimplex Verlag


~ Rezension ~

Das Los des Lebens

Herr Küttl hat es (seiner Meinung nach) nicht leicht, denn irgendwie scheint seine Frau zuhause die Hosen anzuhaben. Zudem ist ihm seine junge Freundin ebenso abhandengekommen wie das Wohlwollen seiner "lieben" Mitmenschen. Aber Herr Küttl wäre nicht Herr Küttl, wenn er nicht mit reiflich durchdachtem Engagement, so sein Ansinnen, an den Schrauben des Schicksals drehen würde.

In Geh nach Hause, Küttl gewährt Rolf Kühne in kurzweiligen Episoden Einblicke in das an Aufmerksamkeit mangelnde Leben des Herrn Küttl. Et voilà! Damit schenkt der Autor seinem Protagonisten das so sehnlich vermisste Interesse.

Eines fällt beim Lesen schnell auf: Herr Küttl ist ein Zeitgenosse, der mit Eigentümlichkeit gesegnet worden ist. Sein Charakter vereint etwas angenehm Durchschnittliches auf der einen Seite mit dem Hang zum skurrilen Aktionismus auf der anderen Seite. Sein konsequentes Hauptanliegen dabei ist es, so mein Eindruck, sich in seiner Männlichkeit bestätigt zu fühlen. Ein Verlangen, mit dem sich vermutlich wohl vor allem die männlichen Leser anfreunden können. Die feminine Sicht der Dinge schlägt der Hauptfigur derweil auf weniger euphorische Weise ins Gesicht (und in die Magengrube). Aber hey, einen Küttl haut so leicht nichts um! Oder?

Stilistisch überzeugt Rolf Kühne mit einer unumwundenen, aber dennoch ausdrucksvollen Erzählweise. Herr Küttl wird mit der Rolle des Ich-Erzählers bedacht und glänzt insbesondere damit, scheinbar harmlosen Alltagssituationen eine bizarre Wendung zu geben. Für uns als außenstehenden Leser mit Sicherheit unterhaltsam. Für den verkannten Küttel vermutlich weniger.

Ein Buch, in dem das Antiheldenhafte an Bedeutung gewinnt. Letztlich sind wir alle, so klischeehaft es klingen mag, Schmied unseres eigenen Glücks. Ob wir das Eisen im Feuer nun schmieden wie ein Herr Küttl oder nicht, das bleibt schlussendlich jedem selbst überlassen...

FZIT: Kauzig. Reflektierend. Figurativ.